Samstag, 24. September 2016

Danke und ruhe sanft, Walter


Wir wussten seit 6 Wochen, dass Walter Keilhauer sehr krank war. Dennoch hat uns sein Tod überrascht und mit tiefer Trauer erfüllt. Walter war ein lieber Freund und hoch engagiert für den Camera-Club Markt Schwaben.



Als Gründungsmitglied gehörte er dem Club seit 1975 an. Viele Jahre arbeitete er als Kassier in der Vereinsführung. Wenn Hilfe gebraucht wurde, war er immer zur Stelle und sich nie für irgendeine Arbeit zu schade. Der Club ist ihm zu allergrößtem Dank verpflichtet.



Seine Leidenschaft galt der Fotografie. Er fotografierte für sein Leben gerne und fand in der Fotografie seine große Freude.  Die Bandbreite seiner fotografischen Arbeiten war groß. Eine kleine Bildauswahl findet sich unter: http://www.ccms.de

Walter war in Markt Schwaben als ausgezeichneter Fotograf bekannt. Bei großen und kleinen Ereignissen traf man ihn mit seiner Kamera. Seine Arbeiten fanden großen Anklang. Dafür wurde er auch von Bürgermeister Bernhard Winter ausgezeichnet.

Walter konnte zudem sein Können bei clubexternen Wettbewerben, etwa auf Ebene des Verbandes DVF (Deutscher Verband für Fotografen), unzählige Male unter Beweis stellen. Dank gilt seinem sportlichen Engagement als Repräsentant des Camera-Clubs.

Es fällt uns schwer, den Camera-Club ohne ihn vorzustellen. Ein Clubabend ohne ihn haben wir kaum erlebt. Nach 41 Jahren müssen wir uns nun daran gewöhnen, dass er nicht mehr bei uns ist. Wir werden ihn in starker Erinnerung behalten.


 
 
 


Sonntag, 26. Juni 2016

Clubausflug ins Tölzer Land

Gemeinsame Wanderung durchs Voralpenland

Sommertage bieten reichlich Zeit und Gelegenheit, Bad Tölz und seine Umgebung zu erkunden - dieses schöne Fleckchen Erde, das alles hat, was man an Bayern liebt. Die nahen Berge, kristallklares Wasser in Bächen, Seen und Flüssen, friedlich grasende Kühe auf bunten Sommerwiesen.
Na, wenn das kein Ausflugsziel ist!

Deshalb trafen wir uns am 25. Juni vor dem Kloster Reutberg. Die kleine Klosterkirche wurde intensiv fotografiert. Anschließend machten wir eine kleine Wanderung am Kirchsee. Zurückgekehrt zum Kloster stärkten wir uns nach altem Brauch mit köstlichem Klosterbier und schmackhafter Speise.

So gestärkt fuhren wir weiter nach Bad Tölz. Ein Bummel durch den "schönsten Festsaal des Oberlandes", wie die Marktstraße von Kennern gerühmt wird, schenkte uns viele Fotomotive. Die Marktstraße verdankt seine heutige Erscheinung vor allem dem Münchner Architekten und Heimatpfleger Gabriel von Seidl. Zwischen 1900 und 1910 wurde die Marktstraße von z. T. neugotischen Einflüssen befreit und dem alpenländischen Stil mit neuen Giebelfronten angepasst. Die Fassaden der großen Giebelhäuser aus dem 18. Jahrhundert sind den oberbayerischen Bauernhäusern nachempfunden.

Die Sonne meinte es sehr gut mit uns. Deshalb mussten wir uns mit Eis oder Getränken erfrischen, bevor es auf den Kalvarienberg ging. Anders als man vielleicht erwarten könnte, war er kein Leidensweg für uns, sondern bot viele schöne Eindrücke.

Kloster Reutberg - die 1. Etappe

Eingang zur Klosterkirche

Es wird nicht gebüßt, sondern fotografiert

Altar

Auf dem Weg zum Kirchsee

Öha - so viele mit Fotoapparat. Was ist da los?

Eigentlich wär 'ne Badehose nicht schlecht

Die Sonne hat was zu bieten

Annegret begeistert vom Seeblick

Diskussion um's Einbein-Stativ

Zurück beim Klosterbräustüberl

Max, was kriegst Du ?

Frisch gestärkt und bereit zur 2.Etappe

Bad Tölz - Perle des Oberlands

Es grüßt der Kalvarienberg

Eingang zur Marktstraße

Marktstraßen-Impressionen

Auf den Spuren des Bullen von Tölz

Eine Abzweigung zur Stadtpfarrkirche

Typische Fassade

Giebel an Giebel

Denkmal des tapferen Winzerer Kaspar

Wo bleibt das Eis ?

Am Beginn des Aufstiegs zum Kalvarienberg

Kreuzweg-Stationen

Heilig-Kreuzkirche

Treppe in der Kirche

Leonhardi-Kapelle

Im Motiv-Sucher von Robert

Zum Dank für die glückliche Rückkehr aus der Sendlinger Mordweihnacht

Blick auf Tölz und Regenwolken im Anmarsch

Donnerstag, 2. Juni 2016

Licht einfangen in Haidhausen

Mit Haidhausen lernten wir fotografisch ein wirklich tolles Viertel von München kennen – viel Grün, kleine Geschäfte und Cafe’s. Für gewöhnlich fährt man entweder auf der Einsteinstraße oder auf der Rosenheimstraße an dem Stadtviertel vorbei.

Als Abschlussveranstaltung zur Foto-Ecken-Serie „Licht einfangen“ war Praxis angesagt. Hat es andernorts geschüttet, so hattet wir zwar keinen blauen Himmel und Sonnenschein, aber die Wolken brachten ab 18:00 Uhr keinen Regen. Es galt also die Lichtsituation "Dunkles graues Licht" zu bearbeiten; mehr zum Thema "Licht einfangen" ist unter http://www.ccms.de/?p=2046 zu finden.

Architektur und Straßenszenen waren bei verfügbarem Licht gekonnt ins Bild zu setzen. Die Foto-Ecken-Teilnehmer waren überrascht, wie schön es in Haidhausen ist. (Größere Bilder durch D'raufklicken)

Auf dem Weg nach Haidhausen war es noch ganz schön feucht

Bordeauxplatz - Ausdruck der Städtepartnerschaft zwischen München und Bordeaux

Details schöner Fassaden im Franzosenviertel

Eigentlich unvorstellbar die Idylle in der Preysingstraße

Im Feierabend zur Foto-Ecke zum Lichteinfangen

Wo soll da Licht herkommen? Gott sei Dank keine Regentropfen, nur ein paar Brunnen-Tröpferl am Max-Weber-Platz


Fast schon dörflich am Wiener Platz

Das ist aber ein tolles Licht - es leuchtet im Biergarten des Hofbräukellers

Dann gab es plötzlich kein g'scheites Licht mehr zum Einfangen
 

Montag, 18. April 2016

Foto-Wanderung: Augsburg, Renaisssance- und Fuggerstadt

Am 16. April waren wir zu einer Fotowanderung in Augsburg, der Renaissance- und Fuggerstadt . Architektur- und Street-Fotografie sowie "Licht einfangen" waren fotografische Aufgabenstellungen.


Auf geht's zum Fotospass

Der April machte seinen Namen alle Ehre: Zuerst graue Wolken und ein
bisschen Regen, dann Wolken und Sonne. Aber unter'm Strich war es
eine tolle Aktion. Nun zum Schmökern themenorientiert eine kleine
Auswahl an Motiven.

Wohnen und Einkaufen im Textilviertel

Von der großen Augsburger Textilindustrie ist so gut wie nichts mehr
erhalten. Von 20 bedeutenden Augsburger Textilfabriken um 1970 sind
gerade noch zwei in Betrieb. Heute finden sich im Textilviertel Geschäfte
und vor allem Wohnungen.

In der Nachbarschaft was von der Kammgarnspinnerei übrigblieb

Einkaufen im Fabrikschloss

Bald bezugsfertig

Glaspalast



Renaissancestadt Augsburg

Die Renaissance war ein kultureller Höhepunkt. Augsburg war damals ein
Zentrum der Architektur, Musik und Malerei. Die Architektur orientierte
sich vor allem an antiken römischen Bauwerken: Symmetrie,
ausgewogene und strenge Proportionen; feste Anordnung von Säulen,
Pilastern und Lisenen; einzelne Bauelemente zumeist auf der Grundlage
geometrischer Formen angeordnet.

Rathaus: Das war nicht Christo

Rathaus: Goldener Saal

Am Fuggerplatz

Merkurbrunnen

Neugotik

Damenhof in den Fuggerhäusern

Auf die Perspektive kommt es an

Versteckte Schönheit im Garten des Schaezler-Palais

Schaezler-Palais: Wunderbarer Garten und ruhig auch noch

Tram-Spiegel




Geschäftstüchtiges Augsburg
Die geldmächtigen Fugger und die seefahrenden Welser erhoben
Augsburg zur Weltstadt. Augsburg ist drittgrößte Stadt Bayerns und ein
bedeutender Wirtschaftsstandort mit international angesehenen Firmen.
Augsburgs Einkaufsgelegenheiten liegen nah beieinander. Die Innenstadt
zählt 800 verschiedene Kaufhäuser, Boutiquen und Fachgeschäfte.

 
Zur geschäftigen Maximilianstraße

Schnell mal eine Pasta zwischendurch

Ein Meister seines Fachs

Neu und alt mit Fahnen geschmückt

Man kann auch dabei sein
 


Augsburg im Zeichen des Glaubens
Bis ins 16. Jahrhundert teilten alle den gleichen (katholischen) Glauben.
Oktober 1518 verweigerte Luther in Augsburg den Widerruf seiner
Thesen. März 1649 bringt die Augsburger Parität, die Gleichberechtigung
von Katholiken und Protestanten, in Augsburg.

Ulrich und Afra - Sichtbare Ökumene

Hochzeit in St. Ulrich

Taufe in der Moritzkirche

Und er hat nicht widerrufen

Das sind nicht Luthers Thesen

Gemeinsames Gebet

Der Leidensmann

Ein Licht für alle

Augsburger Dom